Eine Schneiderin.
Ein Kleid.

Warum Brautmode
Nicht, weil ich die Geschichte rund ums Heiraten so toll finde. Sondern weil ich für das Produkt Brautkleid lebe.
Das Brautkleid ist eines der letzten textilen Stücke, das noch die Wertschätzung bekommt, die ich mir für mein Handwerk wünsche. Es wird anprobiert, angepasst, aufbewahrt. Es darf etwas kosten und es darf Zeit brauchen. In einer Branche, in der Kleidung sonst zwölfmal im Jahr ausgetauscht wird, ist das eine Ausnahme — und der Grund, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe.
Der Weg hierher
Von 2013 bis 2016 habe ich an der Modefachschule Sigmaringen Modedesign studiert und parallel meine Ausbildung zur Maßschneiderin gemacht. Schon während der Lehre habe ich im Brautladen gearbeitet. Danach ein paar Jahre im Design von Work- und Outerwear — ein völlig anderes Feld, das mir viel über Konstruktion und Belastbarkeit beigebracht hat. Im Juli 2019 habe ich Love & Brides eröffnet.
Weil ich rund ums Brautkleid in allen Bereichen ausgebildet bin — Entwurf, Konstruktion, Änderung — kann ich auf Wünsche eingehen, die anderswo an der Werkstatt scheitern. Auch auf knappe Zeitpläne, ohne dass die Qualität leidet.
Was mich stolz macht
Meine eigenen Entwürfe an Bräuten zu sehen, die sie zum Leben erwecken. Und Änderungen, die eigentlich keine mehr sind: Aus den Resten eines Spitzensaums habe ich einmal ein komplett neues Corsagenoberteil gebaut, mit Cup-Abtrennung und Baskentaille. Der Moment, in dem die Braut das zum ersten Mal sieht — dieses Glitzern in den Augen, wenn aus einer Vorstellung etwas Wirkliches geworden ist — dafür mache ich das.
Warum immer nur eine Braut
Weil das alles nur im Eins-zu-eins funktioniert. Nur dann kann ich mich in dich hineindenken, in deine Vorstellung, in deinen Vibe. Und nur dann finde ich das Modell, das genau das trifft, was du dir gewünscht hast — bewusst oder unbewusst.
Grundsätzlich ändere ich an den Entwürfen unserer Designer so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Ein gutes Kleid muss nicht umgebaut werden, es muss richtig ausgesucht sein. Auch das geht nur in Ruhe.
Ein Dienstag im Sommer
Abstecken, Abholen, Abstecken. Ein Termin nach dem anderen, und jede Braut anders als die vorige. Am Ende höre ich immer wieder denselben Satz: Danke, ich habe mich bei dir sehr wohl gefühlt.
Kein Zwischenweg.
Keine fremden Hände.
- I. Eine Ansprechpartnerin Von der Beratung bis zur Abholung dieselbe Person. Nichts muss zweimal erklärt werden.
- II. Änderungen im Haus Keine externe Schneiderei, keine zusätzlichen Wege. Was möglich ist, entscheide ich selbst — nicht eine Werkstatt, die dich nie gesehen hat.
- III. Auch bei knapper Zeit Weniger als acht Monate bis zur Hochzeit? Sag Bescheid. Oft lässt sich mehr machen, als du denkst.
Wo du dein Kleid findest
So findest du hierher
Anfahrt
U-Bahn Schweizer Platz, wenige Minuten zu Fuß.
Parkplätze im Viertel begrenzt – plan etwas Zeit ein.